Literatur-Quickies und Prosa Pralinen aus Hamburg

Die kleinen Bücher, die Verleger Lou A. Probsthayn „Booklits“ nennt, sollen „die kleinen Wartezeiten im Leben überbrücken“. Junge Autoren, aber auch bekannte Schriftsteller haben in der Regel 32 Seiten, um den Literaturhunger der Leser zu stillen.

Doping für den Kopf

„Warum gibt es die Pixi-Bücher aus Kindertagen nicht auch für Erwachsene?“ fragten sich 2009 Autor Probsthayn und ein Freund. Aus der Idee entstand der Literatur Quickie Verlag. Die Booklits im Pocket-Format versteht Verleger Probsthayn als „Geschichten to go, Krimis auf dem Kopfkissen oder als das Buch zum Bier“. Dennoch möchte der Hamburger die Kurzgeschichten als Anreiz für „mehr Lesestoff“ verstanden wissen. Die Mini-Bücher für große Leser sollen im Idealfall die Neugierde auf die Autoren wecken – quasi „Doping für den Kopf“, so der Schriftsteller.

Neue Lesehappen

Im April gibt es fünf neue Kurzgeschichten im Booklits-Format. Zu den Autoren gehören in der diesjährigen Frühjahrsstaffel Literaturhaus-Chef Rainer Moritz und Jugendbuchautor und Mediziner Alexander Rösler. 21 Staffeln und mehr als 100 Kurzgeschichten hat der Hamburger Verlag mittlerweile veröffentlicht und bietet sie in seinem Onlineshop „Lesemittelhandel“ an. Im Oktober geht die Booklits-Reihe in eine weitere Runde.

Lauschen statt Lesen und Prosa Pralinen im Tafelspitz

Wer nicht selbst lesen mag und die Autoren live erleben möchte, hat immer am letzten Sonntag eines Monats die Chance dazu. Dann stellen bis zu fünf Autoren ihre Texte vor. Jeder der Hamburger Schriftsteller hat 15 Minuten Zeit, um Auszüge aus seinen Werken vorzutragen. Moderiert werden die kurzweiligen Live-Literatur-Quickies von Probsthayn und seinem Autorenkollegen Gunter Gerlach.

 

Mein Hamburg: Rainer Moritz

 

 

Autorin: Natascha Gotta
Titelfoto: Collage Literatur-Quickie © Literatur-Quickie Verlag/Ulrike Köhn

31. Januar 2018 von Redaktion

Kategorien: Hamburg liest, Kulturgenuss

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