Interview: Jana Schuldt, Yoga- und Meditationslehrerin in Hamburg

Themenseite: Yoga und Meditation

Jana Schuldt ist Yoga- und Meditationslehrerin in Hamburg. Ihre Ausbildung hat sie unter anderem in Thailand und Mexiko gemacht. Von dort bringt sie die Erfahrungen und Einsichten anderer Kultur- und Lebensweisen mit in ihren Unterricht ein. Auf ihrer Themenseite gibt sie regelmäßig Tipps rund um Yoga und Meditation. HAMBURG schnackt! hat mit ihr gesprochen.

Wie sind Sie zum Yoga gekommen?

Jana Schuldt: Das war 2008. Damals habe ich bei der Integralen Schule hier in Hamburg angefangen. Danach habe ich eine sehr intensive Ausbildung in Thailand gemacht. Dort lag der Fokus zwar auch auf dem Körperlichen, den Übungen und dem Atem. Doch ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung behandelte auch die Chakren und Energieflüsse. Anschließend habe ich mehrere Retreats gemacht – bei denen man jeweils mehrere Tage in Stille sitzt und meditiert – sowie eine dreimonatige Ausbildung in Mexiko.

Es gibt ja sehr viele Yoga-Formen. Woher kommt das?

Jana Schuldt: Das kommt daher, dass es Yoga schon viele hundert Jahre gibt. Jeder Yoga-Lehrer hat seine eigenen Erfahrungen eingebracht und so sind die vielen, unterschiedlichen Strömungen entstanden. Dabei war Yoga über Jahrhunderte ein geheimes Wissen, das nur von Lehrer zu Schüler weiter gegeben wurde. Die großen Yoga-Klassen und die Vermarktung der unterschiedlichen Yoga-Arten – das ist eine recht neue Entwicklung der letzten zwanzig bis dreißig Jahre.

Wie kann man mit Yoga und Meditation anfangen?

Jana Schuldt: Das wichtigste ist, dass man keine Angst hat. Ich höre oft, dass die Menschen sagen: „Ach, Yoga – das kann ich nicht machen, weil ich dafür gar nicht gelenkig genug bin“. Aber darauf kommt es gar nicht an. Viel wichtiger ist, dass man geduldig ist und regelmäßig dabei bleibt. Die Gelenkigkeit kommt dann von allein. Dabei muss jeder selbst heraus finden, was für ihn oder sie beim Yoga wichtig ist: Für manche ist es die körperliche Seite, für andere eher die innere Gelassenheit.

Ist Yoga denn eine Sportart?

Jana Schuldt: Ich würde sagen, Yoga ist eine Lebensweise. Sicherlich kann man Yoga lediglich als eine Form von Gymnastik nutzen, um körperlich fit zu bleiben. Doch Yoga geht sehr viel weiter. Yoga heißt ja „Verbindung“ oder „Vereinigung“ – und das ist es letztlich auch, was man damit erreichen kann: Je nach dem, wie intensiv man das Yoga betreibt, kann man einen Zustand der Vereinigung mit dem Universum erreichen, der große innere Gelassenheit gibt. Das ist das, was die Yoga-Meister lehren – und was hier bei uns leider oft hinter dem Aspekt der körperlichen Übungen verschwindet.

Ist Hamburg eine gute Stadt für Yoga?

Jana Schuldt: Ja, Hamburg hat sehr viel zu bieten für Menschen, die sich für Yoga interessieren. So befindet sich zum Beispiel die Deutschland-Zentrale für die Kundalini-Yoga-Ausbildung hier in Hamburg, weshalb es hier auch besonders viele Kundalini-Yoga-Lehrer gibt. Doch allein in Altona und St. Pauli gibt es über zwanzig Yoga-Studios, die jeweils unterschiedliche Yoga-Arten anbieten: Mal geht es um Power, mal um Yoga für Mütter und Kinder – spannend ist auch Yoga für Schwangere.

Portrait: Yoga-Lehrerin Jana Schuldt ÜBER DIE JANA SCHULDT
Egal ob im Yogastudio oder zuhause auf der Matte – regelmäßig üben ist die Hauptsache! Auf ihrer Themenseite “Yoga & Meditation” gibt Yoga-Lehrer Jana Schuldt daher regelmäßig neue Anregungen, um die eigene Yoga-Praxis zu vertiefen oder wieder zu beleben. Dabei stehen Asanas (Haltungen), Atmung, Ernährungstipps und eine yogische Lebenweise im Mittelpunkt. Neben praktischen Tipps gibt es hier auch Infos zu Yoga-Veranstaltungen in Hamburg. Die Autorin Jana Schuldt praktiziert selbst seit 2008 Yoga und Meditation. Sie unterrichtet Einzel- und Gruppenstunden in Hamburg.

[button href="/themenseite/yoga-und-meditation-im-alltag/" size="medium" textcolor="#ffffff"]ZUR THEMENSEITE[/button] 19. Dezember 2013 von Redaktion

Kategorien: Hamburg heilt, Lebensfreude

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