Die Kunst des Radfahrens

SCHNACKFRISCH! – Kunstradfahren

Kunstrad-Fahrräder sind weder richtig bunt noch schick oder cool. Sie sind, was die Ausstattung betrifft, sogar ausgesprochen schlicht gestrickt. Vorderlampe und Rücklicht? Kein Bedarf. Bremsgriffe am Lenker? Stört nur. Gangschaltung? Ist nutzlos. Klingel? Hä? Alles Schnickschnack.

Schließlich ist beim Kunstradfahren nicht das Fahrrad der Star. Es sind die Sportler und Sportlerinnen, die während des Fahrens auf dem Lenker beispielsweise einen Handstand aufführen.

Natürlich aber handelt es sich auch bei Fahrrädern hin und wieder – wie auf dem obigen Foto zu sehen – um Kunstwerke. Womöglich kann man dann nur nicht mehr mit jenen fahren. Dafür bieten die beiden Drahtesel im Hamburger Uni-Viertel einen hübschen Anblick. Guerilla-Stricken (auch: Guerilla Knitting oder Urban Knitting) nennt sich diese Art der Straßenkunst, die von der Texanerin Magda Sayeg 2005 erfunden worden sein soll.

Dem Pärchen jedenfalls steht die Wolle ausgesprochen gut. Unsere Bitte daher: Nicht stehlen. Gilt auch für Kunstdiebe!

Autor: Markus Tischler

22. März 2015 von Redaktion

Kategorien: Hamburg designt, Kulturgenuss, Schnackfrisch

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