NordArt: Erleben Sie einen besonderen Tag!

Bis zum 10. Oktober lädt die NordArt wieder zu einer Weltreise durch die Kunst ein:

Entspannter Kulturgenuss

In den riesigen Hallenschiffen der historischen Eisengießerei und in dem weitläufigen Skulpturenpark findet eine der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa statt – die NordArt. Ein Online-Ticketing-System lenkt die Besucherströme, um jedem einzelnen Gast einen unbeschwerten Aufenthalt auf der NordArt zu ermöglichen. Das Kunstwerk Carlshütte im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf ist erneuter Ankerplatz für Künstler aus aller Welt und ein Zuhause für die internationale Kunst.

 

 

Beeindruckende Kunst im Zusammenspiel mit imposanter Kulisse

Die Pause 2020, sagt Chefkurator Wolfgang Gramm, habe eindrucksvoll vor Augen geführt, wie unverzichtbar Kunst und KünstlerInnen für Geist und Seele, für das menschliche Zusammenleben seien. Deshalb erzähle das Kunstwerk Carlshütte seine Geschichte nun weiter, brenne geradezu darauf, die Hallen und den Skulpturenpark wieder mit Leben zu füllen. Die Carlshütte, in der über viele Jahrzehnte hinweg Eisen geschmolzen wurde, ist heute ein Schmelztiegel ganz anderer Art: Zwischen Juni und Oktober werden Bilder und Skulpturen, Fotografien und Installationen von mehr als 200 ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zu einem Gesamtkunstwerk. Jedes Werk steht für sich und zugleich im Dialog mit den anderen. Im Zusammenspiel mit der imposanten Kulisse entwickelt sich eine ganz eigene Atmosphäre und lädt auf eine Entdeckungsreise ein. Neben den Gießereihallen mit ihren 22.000 Quadratmetern Fläche gehören dazu der 80.000 Quadratmeter große Skulpturenpark und die charmante ACO Wagenremise.

 

Themen und Länderschwerpunkt

Die NordArt 2021 nimmt natürlich das Drehbuch des Vorjahres auf, viele der geplanten Projekte sind zudem aktualisiert worden und neue Ideen hinzugekommen. Jedes einzelne Kunstwerk und alle zusammen verknüpfen sich so zu einer Erzählung vom Menschsein. Dabei bildet sich dieses Mal ein Thema besonders heraus: die Auseinandersetzung mit unseren ethischen Grundsätzen und die Suche nach Wegen, um verlorengegangene Werte in die Moderne zu retten. Das gilt zum Beispiel für den Länderfokus, der sich der zeitgenössischen Kunst in der Ukraine widmet.

Die Kuratoren des Ukrainischen Pavillons sind Evgen Karas und Darina Momot aus Kiew. Sie präsentieren unter dem Ausstellungstitel „Die Grenzen der Realität“ Arbeiten von 22 ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern und das „A4 ballpoint project“. „Was bedeutet es, Mensch zu sein jenseits der Grenzen der Realität? Wir können beobachten, wie die Kunst neue Lehren aus früheren Vermächtnissen der Zivilisation erforscht und vergleicht, um einen neuen konzeptuellen Apparat für die Navigation in einer Welt zu entwickeln“, sagt das Kuratoren-Duo. Die Schirmherrschaft für den Pavillon hat der ukrainische Botschafter in Deutschland, S.E. Dr. Andrij Melnyk, übernommen.

Spannende Sonderausstellung

Auch die Sonderausstellung „Identität • Zeitgenössische Kunst aus Zentralasien“, die Malerei aus Usbekistan, Kasachstan und Tadschikistan nimmt die Suche nach Orientierung in den Fokus. Kurator Dr. Manuchehr Kudratov erklärt die gemeinsame Perspektive so: „Die Spurensuche über die eigene Identität orientiert sich an mythopoetischen Traditionen und dem Sufismus, die zugleich hinterfragt werden. Die Künstler demonstrieren ihre individuellen Mythologien und originellen Wege im Umgang mit dem kulturellen Erbe der Region.“

 

In der ACO Wagenremise wird es fantastisch, ziehen teils realistische, teils tierische menschliche Wesen ein. Eine Welt voller mythologischer, politischer, ironischer Anspielungen. Ein Wiedersehen gibt es mit allen Preisträgern der NordArt 2019. Dazu gehören die drei Publikumspreisträger David Černý aus der Tschechischen Republik, Deng Guoyuan aus China und Xi Jianjun aus Großbritannien sowie Ochirbold Ayurzana aus der Mongolei – Preisträger des von Hans-Julius und Johanna Ahlmann gestifteten und mit 10.000 Euro dotierten NordArt-Preises.

Virtuelle Führungen

Moderiert von den NordArt-Guides präsentiert die Filmreihe von Conrad Pfüller informativ und unterhaltsam Kunstwerke aus früheren Ausstellungen und zeigt so das imposante Spektrum der NordArt.

Die NordArt im Kunstwerk Carlshütte

Das Kunstwerk Carlshütte ist eine Non-Profit-Kulturinitiative der international tätigen ACO Gruppe und der Städte Büdelsdorf und Rendsburg und ein besonderer Ort für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen. Der Mittelpunkt ist die seit 1999 jährlich in den Sommermonaten stattfindende NordArt.

Mehr als 3.000 KünstlerInnen aus aller Welt bewerben sich jedes Jahr um eine Teilnahme. Die Ausstellung lebt von den unterschiedlichen Perspektiven einzelner Kulturen, macht auch deutlich, dass Ost und West, Süd und Nord viele gemeinsame Hoffnungen und Träume haben. Um die Einblicke zu vertiefen, widmet die NordArt jedes Jahr einem anderen Land einen eigenen Pavillon und präsentiert Sonderprojekte, kooperiert mit Botschaften, Kulturinstitutionen und Kuratoren aus verschiedenen Ländern.

Die NordArt zählt in jeder Saison mehr als 100.000 Besucher. Kuratoren der NordArt sind Wolfgang Gramm und Inga Aru. Gastgeber im Kunstwerk Carlshütte ist das Unternehmer-Ehepaar Hans-Julius und Johanna Ahlmann.

 

NordArt 2021: 5. Juni – 10. Oktober 2021
Öffnungszeiten: Di–So von 11–19 Uhr
Die detaillierten Besucherinfos finden Sie hier

 

Als Online-Medienpartner der NordArt wünscht HAMBURG schnackt Ihnen ein besonders schönes Kultur-Erlebnis!

 

Lava auf der NordArt

 

 

 

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Titelbild und Fotogalerie: NordArt-Impressionen 2021 © NordArt
Fotogalerie: NordArt Skulpturenpark-Impressionen 2021 © NordArt
Foto: ACO Wagenremise © NordArt/Wohlfromm
Foto: Plakat NordArt 2021 © NordArt

2. Juni 2021 von Redaktion

Kategorien: Hamburg reist, Lebensfreude

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