Mein Hamburg: Sabine Sternberg

Mein Hamburg: Sabine Sternberg

Was lieben Sie an Hamburg – und was nicht? Was bewegt Ihr Leben oder was wollen sie in Hamburg bewegen? Menschen erzählen über ihre Leidenschaften, Lieblingsorte und ihr Leben in unserer Stadt. Wir fragen Hamburg-Bloggerin Sabine Sternberg.

Brücken findet Sabine Sternberg inspirierend – und die Möglichkeiten des Internets faszinierend. Daher hat sie 2011 einen Blog gestartet und stellt in diesem Brücken aus der Hansestadt vor.

Mir gefällt an Hamburg, dass…

… es so vielfältig und grün ist. Es ist eine Großstadt, eine Millionenstadt und dennoch habe ich in meinem Wohngebiet das Gefühl, auf dem Dorf zu leben. Es gibt unzählige Grünflächen, so dass man fast überall vor der Haustür eine Ruheoase hat. Und mir gefällt das Understatement der Hamburger. Okay, manchmal übertreiben wir’s, aber im Großen und Ganzen nehmen wir uns zurück.

Meine Lieblings-Brücke in Hamburg ist die…

Es gibt nicht die „eine“ Brücke, die mir besonders gut gefällt, sondern ich habe mehrere Brücken, die ich besonders gerne mag: Zunächst natürlich die Poggenmühlenbrücke, weil sie einfach – vor allem abends, wenn die Speicherstadt beleuchtet ist – einen traumhaften Blick auf das Wasserschloss bietet. Dann die Reesendammbrücke, weil ich es faszinierend finde, wie unterhalb der Brücke und unterhalb der Alster vor 100 Jahren bereits ein U-Bahnhof angelegt wurde; die Brücke selbst ist nicht sonderlich schön.

Auf jeden Fall gehört die Wilhelminenbrücke aufgrund ihres steinernen Orientteppichs dazu und die Pickhubenbrücke in Blickrichtung Jungfernbrücke mit Blick auf die Kannengießer- und Kannengießerortbrücke sowie die im Hintergrund die beleuchtete St. Katharinen Kirche.

„Orientteppich“ auf der Wilhelminenbrücke

„Orientteppich“ auf der Wilhelminenbrücke 

Und welche Brückennamen empfinden Sie besonders spannend, witzig oder auch einfach nur als so genannten Zungenbrecher?

Besonders spannend als Brückennamen finde ich …hmmh, ich denke „Slamatjenbrücke“, weil diese noch den alten niederdeutschen, aus dem Holländischen stammenden Namen für „schmutzige Mädchen“ trägt. Als Zungenbrecher zählen für mich ganz klar die Brücken am Veritaskai in Harburg: die Östliche und die Westliche Bahnhofskanalklappbrücke. Die finde ich schon schwierig, auszusprechen.

Die Alte Harburger Elbbrücke

Die Alte Harburger Elbbrücke 

Bei meinen Touren durch Hamburg freut es mich immer wieder…

… dass ich in mir zuvor unbekannte Gegenden komme und damit neue Ecken Hamburgs entdecke, über die ich dann auf meinem Hamburg-Blog berichten kann. Oftmals ist dann die Brücke ein Nebenprodukt eines ausführlicheren Blogberichtes.

Haben Sie einen Lieblingsschnack, der Sie in allen Lebenslagen begleitet? Was ist Ihr Motto?

Einen Lieblingsschnack? Nö. Höchstens „da nicht für“. Ansonsten lebe ich nach der Devise „Leben und leben lassen“.

Text und Fotos: Markus Tischler

19. Juni 2014 von Redaktion

Kategorien: Hamburg publiziert, Mein Hamburg, Wissensdurst

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