Junge Kerle an Deck, alte Lieder im Gepäck!

Vor einem Jahr standen diese fünf sympathischen Jungs, genauer gesagt: Johnny, Fiete, HoDi, Fjörn und Mück, zum ersten Mal an den Landungsbrücken mit ihrer Mission, altehrwürdigem Hamburger Liedgut frischen Wind einzuhauchen. Ein Jahr später kehren die fünf musikalischen Leichtmatrosen an den Ort zurück, wo sie erstmals eine Handvoll Albers-Klassiker zum Besten gaben. Nun haben sie ein gut gefülltes Logbuch mit vielseitigen Stationen vorzuweisen, an denen sie bereits vor Anker gingen:  Hamburg Cruise Days, Reeperbahn-Festival, Kampnagel, Kirchentag in Magdeburg, Kieler Woche, Kursaal³ auf Sylt… da kommt einiges zusammen! Im Interview verraten die Gute-Laune-Musiker etwas mehr über sich und die Liebe zu ihrem Heimathafen Hamburg.

Warum die Leidenschaft für Hamburg?

Johnny: Hamburg ist unsere Heimatstadt und wunderschön. Mancher behauptet sogar, Hamburg sei die schönste Stadt der Welt. Auch Hans Albers ist hier geboren und hat die Stadt sein Leben lang aufs Schönste besungen. Die Liebe zu und die Leidenschaft für Hamburg sind ein sehr weit verbreitetes Phänomen und ein Kult, den wir für pflegenswert halten. Und dafür sind Albers‘ Lieder wie gemacht.

Was möchtet Ihr den Hamburgern schenken?

Fiete: Das herrliche Liedgut und die poetischen Texte von Hans Albers. Uns ist bei unseren Konzerten unter dem Motto „Man singt hamburgisch“ aufgefallen, dass viele seiner Juwelen jenseits der „Reeperbahn nachts um halb eins“ in Vergessenheit geraten sind. Das möchten wir ändern!

Warum?

HoDi: Wir finden, dass es an der Zeit ist, die alten Lieder auch musikalisch neu zu interpretieren. Und wir merken, dass das Konzept mit Pauke, Tuba und Trompete – was es in der Form vorher noch nicht gab – auch weit über die Grenzen Hamburgs hinaus gut ankommt.

Wie begegnen Euch die Hamburger?

Fjörn: Wir sind sehr überrascht, wie freudig die Menschen aller Generationen uns und der Musik begegnen. Unser Highlight: Bei einem Fotoshooting im Oevelgönner Museumshafen musizierten wir, mit der Folge, dass ein vorbeifahrender Bugsierer ein spontanes Schlepperballett hinlegte.

Mück: Unsere Musik regt eigentlich immer zum Tanzen an. Egal, ob wir in Hamburg-Horn in der Seniorenresidenz zum Kaffee aufspielen oder bei den Hamburg Cruise Days in der HafenCity. Sogar bei Menschen, denen die norddeutschen Klänge eigentlich nicht so vertraut sind, erleben wir das: Als wir in der kleinen Gasse beim „Silbersack“ einmal ein Straßenkonzert gaben, schwangen junge Leute aus unterschiedlichen Ländern dazu spontan ihr Tanzbein.

Wie kann man Euch erleben?

Johnny: Vom Walking Act als maritime Marching Band über kleine und große Konzerte bis hin zur großen Varieté-Show mit Musik, Theater und Artistik. Gedöns, Seemannsgarn und witzige Anekdoten sind aber immer mit an Bord.

Fiete: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt keinen Ort, an dem wir nicht vor Anker gehen. Aber natürlich reizt uns auch immer wieder die See: Am 10.12. sorgen wir beispielsweise auf der MS Commodore von Barkassen Meyer für weihnachtlich-maritime Stimmung.

 

Was wünscht Ihr Hamburg:

HoDi: Dass die Stadt so weltoffen bleibt. Die herzlichsten Begegnungen hatten wir eigentlich immer mit Menschen, die nicht unbedingt im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen. Genau diese Herzlichkeit tut unserer Stadt gut!

Was sind Eure Lieblingsorte in Hamburg?

Fiete (Akkordeon): Am liebsten bin und spiele ich bei Lukas im „Kleine Haie, große Fische“ zu lecker Matjesbrötchen.

Mück (Pauke): Für mich ist der Jenischpark ein perfekter Ort. Hier kann man herrlich Fußball spielen oder über verflossene Liebschaften sinnieren.

Fjörn (Klarinette/Geige): Ich bin gerne auf der Veddel und in Wilhelmsburg unterwegs. Es ist schön, wie sich auf der Elbinsel Kulturen und Künstler begegnen und Neues entsteht.

HoDi (Tuba): Ich liebe den Elbstrand! Schon als Jugendliche saßen wir da bei Bierchen und Lagerfeuer, heute spielen wir dort auf Hochzeiten und Geburtstagen.

Johnny (Gesang/Trompete): Ich liebe den Volkspark und den Kiez mit seinen vielen Spielstätten und Spelunken. Ein großer Wunsch von uns allen ist es, einmal eine richtige Albers-Varieté-Show im St. Pauli Theater zu spielen.

Euer Lieblingsschnack?

Johnny, Fiete, HoDi, Fjörn und Mück: „Und hat das Lebensschiff ein Leck, in Hamburg bleiben wir an Deck!“ (Zitat aus dem Hans Albers Song: „Das Herz von St. Pauli“)

 

 

Geschenk-, Ausgeh- und Kulturtipps mit Albers Ahoi!

Geschenktipp: Die erste CD ist pünktlich zum Weihnachtsgeschäft fertig und kann über die Homepage oder per Email für 15,- Euro plus Versandkosten bestellt werden.
Ausgehtipp: Adventstörn auf der MS Commodore am 10.12.2017
Kulturtipp: Varietéabend an der Elbchaussee am 10. 2.2018

 

 

Titelfoto: © Fritz Jaenecke
Foto: © Jonas Walzberg

29. November 2017 von Redaktion

Kategorien: Hamburg musiziert, Kulturgenuss

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