Schnackfrisch! Brunnen

SCHNACKFRISCH! – Wunderbrunnen gegen Verbohrte

Ohne Wasser sitzen wir schnell auf dem Trocknen. Wie gut, dass es Menschen gibt, die sich auf Brunnenbohrungen verstehen. Wasser marsch!

Früher beim Zahnarzt war es immer wichtig, dass nach dem Besuch dieser Satz gesagt werden konnte: „Mami, er hat gar nicht gebohrt.“ Kann auch sein, dass ein Kind dies so nie von sich gegeben hat.

Doch selbst wenn es ein Werbespruch sein soll, der es zu tief ins Langzeitgedächtnis geschafft hat, bleibt festzuhalten: Bohren ist nicht gut. Nicht beim Zahnarzt (tut weh). Nicht in der Wand (nervt die Nachbarn). Nicht bei Fragen (belästigt das private Umfeld).

Eine Ausnahme gibt es jedoch. Bei Wasserknappheit oder sogar Wasserabwesenheit tut ein Brunnen Wunder. Gut gebohrt ist er die Grundlage dafür, ordentlich trinken, duschen, baden, abwaschen oder gießen zu können.

Wasser ist kostbar, vor allem dann, wenn man keines hat

Insofern ist diese schon etwas in die Jahre gekommene Offerte, die an einem Baum nordwestlich von Hamburg angebracht wurde, ein Segen. Schließlich erinnert sie uns daran, dass es nicht selbstverständlich ist, immer und allerorts über frisches Wasser verfügen zu können. Und daran, froh sein zu dürfen, keinen dringenden Bedarf für Brunnenbohrungen zu haben.

Wer dennoch schon einmal daran gedacht hat, sich einen eigenen Brunnen zuzulegen, der bekommt vielleicht einen wertvollen Kontakt. Doch vermutlich haben hierzulande nicht viele Bedarf an Brunnenbohrungen, selbst wenn diese „preiswert“ sind, wie der Anbieter dieser Dienstleistung herausstellt.

Derjenige, der deswegen meint, der Zettel müsse vom Baumstamm entfernt werden, da dieser kaum jemanden beträfe und sowieso ein störender Anblick sei, kann einem leid tun. Wahrscheinlich ein völlig verbohrter Typ.

Autor: Clemens Gerlach

Bildbeschreibung Titelfoto: Baum-Inserat: Klares Angebot, klares Wasser – fairer Deal

17. September 2014 von Redaktion

Kategorien: Hamburg arbeitet, Schnackfrisch, Unternehmenslust

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