Winter-Lesetipps aus Hamburg

Direkt aus Hamburg kommen neue Bücher, die sich zum gemütlichen Lesen auf dem Sofa eignen. Man kann sie aber auch ganz wunderbar verschenken und damit anderen eine Freude bereiten – in dieser Zeit ein wichtiges Gefühl!

Tauchen Sie in neue spannende Welten ein, reisen Sie in einem Hamburg-Krimi zurück in das Sturmflutjahr 1962 und erfahren Sie, wie Hamburg auch heute noch so snackt: Lesevergnügen aus dem Hamburger Ellert & Richter Verlag.

„So snackt Hamburg“ – eine Schatzkiste voller Unterhaltung

 DAS BUCH:

„So snackt Hamburg“ ist die Schatzkiste der Hansestadt und gehört in jeden hanseatischen Haushalt. Prall gefüllt mit dem, was Hamburg genauso unverwechselbar macht wie seine Lage an Alster, Elbe und Bille: seiner Sprache. Wer neu in Hamburg ist, hier liest und „inne U-Bahn offene Ohren hat”, weiß bald „Beschait”. Aber sonst bleibt man „Quiddje“, ist bald ganz „benaut“, weil man nichts versteht, weiß nicht, woher der Ausdruck „Daddeldu“ stammt und was „Schnoop“ bedeutet! Das halbe tausend Stichwörter dieser Sammlung von Worten, Begriffen und Redewendungen bietet nicht nur Antworten auf diese und viele andere Fragen, enthalten sind außerdem jede Menge Geschichte(n) und unterhaltsam verklarte Details der Stadt. Querverweise erleichtern die Benutzung und viele Abbildungen ergänzen die unterhaltsamen Texte.

DER AUTOR:

Dr. Daniel Tilgner (geb. 1965 in Bremen) kam 1987 für eine Lehre zum Werkzeugmechaniker nach Hamburg und war vom ersten Tag an fasziniert von der Stadt. Während seines Geschichtsstudiums war er als Hilfskraft in der „Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte“ der Universität Hamburg beschäftigt und lernte die Hansestadt von „A bis Z“ so richtig kennen als Mitherausgeber des „Hamburg-Lexikons“. Heute lebt Tilgner wieder an der Weser und freut sich as so’n Stint, wenn er zu Besuch an der Alster ist und seine zweite Heimat Hamburg sprechen hört.

„Mörderische Familie“ – Spannung garantiert

DAS BUCH:

Anne, blond, schön, einarmig, wird neben ihrem toten Bruder Johannes aufgefunden. Sie gesteht die Tat, verhält sich psychotisch und wird in die forensische Psychiatrie eingeliefert. Kristien Blau, Psychotherapeutin, fühlt sich verpflichtet, Anne, die sie seit Jahren behandelt, zu helfen. Sie schart um sich eine Gruppe ehemaliger Klienten: Swantje, Anwältin, Mark, vorzeitig pensionierter Polizist, und Tankred, ein Kriminalkommissar. Außerdem ihre Freundin Gudrun, Professorin der Kriminologie.

Elke Vesper lässt in diesen Roman Erfahrungen aus ihrer Arbeit als Psychologin einfließen. Das Thema des sexuellen Missbrauchs von Kindern, das familiäre und gesellschaftliche Totschweigen und die Zerstörung einer ganzen Familie werden fachkundig und anschaulich thematisiert. In diesem spannenden Thriller ist das „Wer tat es“ genau so wichtig wie das „Wie konnte es geschehen“.

DIE AUTORIN:

Elke Vesper wurde in Hamburg geboren, studierte unter anderem Psychologie, Philosophie, Germanistik und französische Literatur, worin sie auch promovierte. Sie hat mehrere Berufe erlernt und ausgeübt, ein Jahr in Frankreich und neun Jahre in Spanien gelebt. Sie war für verschiedene Rundfunkanstalten tätig und veröffentlichte zahlreiche Romane, in denen starke Frauenfiguren eine zentrale Rolle spielen. Elke Vesper ist neben dem Schreiben als Psychotherapeutin tätig und hat drei erwachsene Kinder. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

„Dammbruch“ – als das Sturmtief Hamburg traf

DAS BUCH:

Einbrecher Lucius „Lou“ Rinke, frisch aus der Haft entlassen, plant seinen letzten großen Coup. Nur leider hat er seine Rechnung ohne das Sturmtief „Vincinette“ gemacht, das am 16. Februar 1962 mit zerstörerischer Gewalt über die Hansestadt hereinbricht. Auch ahnt er nicht, dass er ausgerechnet in dieser Nacht einer Frau begegnen wird, die ihre ganz eigene Auffassung von der Durchsetzung von Gerechtigkeit hat.

Rinke heuert den jungen Piet als Komplizen auf St. Pauli an und trifft letzte Vorbereitungen für den Einbruch. Am Abend des 16. Februar treffen sich die beiden Einbrecher in einer Kneipe in Wilhelmsburg, wo Rinke Betty kennenlernt. Die Straftat verläuft anders als geplant. Der Tresor, der im Freihafen geknackt werden soll, enthält zudem eine fiese Überraschung. Und dann schlägt noch das Sturmtief zu. Der Überlebenskampf gegen die entfesselten Elemente beginnt.

„Dammbruch“ steht inzwischen auf der Dezember-Krimibestenliste auf Platz 3.

DER AUTOR:

Robert Brack, 1959 geboren, kam 1981 in seine Wahlheimat Hamburg. Seit 1988 publiziert er Kriminalromane, die oftmals auf realen Ereignissen in der Geschichte der Hansestadt basieren. Für seine Romane wurde er u.a. mit dem „Deutschen Krimi-Preis“ und ausgezeichnet.

 

 

 

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Titelfoto: © pixabay-moritz320
Fotos Buchcover: © Ellert & Richter Verlag (Cover)

29. Dezember 2020 von Redaktion

Kategorien: Hamburg liest, Kulturgenuss

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