Auf Reisen mit Astrid McCornell

Der Künstlerin Astrid McCornell sind während ihrer ausgedehnten Afrika-Reise faszinierende Landschaftsbilder und beeindruckende Porträts der Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten gelungen. Die Bücherhalle Altona zeigt eine Auswahl der besten Momentaufnahmen.

Wüstenblumen und Dorfalltag

Astrid McCornell, die in Ottensen lebt, durchquerte 2016 mit ihrem Wohnmobil zehn Länder, bereiste zwei Kontinente und lernte dabei die unterschiedlichsten Kulturen und Menschen kennen. Damit folgte die 51-jährige Wahl-Hamburgerin der Flugroute ihres Storchenpaars, das sie 2015 in ihrem Buch „Wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“ auf Reisen schickte. Ihre Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen während der dreimonatigen Tour hielt sie mit ihrer Kamera fest.

„Neben der Schönheit der Wüste beeindruckten mich vor allen Dingen die Frauen und Mädchen in Afrika“, sagt die Künstlerin und Autorin. „Die Frauen bewältigen ihren harten Alltag mit Würde, Gelassenheit und Humor.“

Ausstellung in Altona

Aus ihren rund 1.000 Aufnahmen hat die Fotografin die ausdrucksstärksten Bilder für ihre Ausstellung „Von Hamburg nach Westafrika“ ausgewählt. Die Fotografien sind bis zum 31. März 2018 in der Bücherhalle Altona zu sehen. Die Bilder zeigen die Schönheiten der unterschiedlichen Landschaften und gewähren vielschichtige Einblicke in das Leben der Frauen und Mädchen.

Die Freude am Kennenlernen

Ein ausführlicher Reisebericht ihrer Tour von „Hamburg nach Guinea-Bissau bis West Afrika und zurück“ hat Astrid McCornell auf ihrer Homepage Toleranz Manufaktur veröffentlicht. „Meine Liebe gilt dem Kennenlernen fremder Kulturen, dem Herstellen von Kultur- und grenzüberschreitender Gemeinschaft“,  sagt die Mutter zweier Söhne, die mit ihren Arbeiten den Menschen eine Stimme verleihen möchte, die sonst ungehört bleiben.

Von Irmchen und Maria

Bekannt wurde die Autorin mit ihren phantasievollen Geschichten vom Huhn und der Eule. McCornell, die viele Jahre in der Pflege und im Pflegemanagement tätig war, hat mit ihren Geschichten von der Eule „Irmchen“ und dem Huhn „Maria“ ihre Erfahrungen im Umgang mit Demenzkranken verarbeitet. Ihre Bücher „Wo sich Huhn und Eule gute Nacht sagen“ und „Wenn Huhn und Eule in die Ferne schweifen“ sind heitere Geschichten, die Erinnerungen hervorlocken. Die humorvollen Seniorengschichten gibt es seit 2016 auch als Hörbücher, gesprochen von der bekannten Schauspielerin Gaby Dohm.

Ausstellung

„Von Hamburg nach Westafrika“:
noch bis zum 31. März 2018, Bücherhalle Altona,
dienstags bis freitags 10 bis 19 Uhr, sonnabends 10 bis 14 Uhr,
Ottensener Hauptstraße 8-10 (EKZ Mercado)

 


Autorin:
Natascha Gotta
Titelfoto: Tujereng, Gambia, West-Afrika © Astrid McCornell
Foto: Leben in der Wüste © Astrid McCornell
Foto:  Mädchen, Braimasorie, Guinea Bissa, West-Afrika © Astrid McCornell
Foto: Astrid McCornell © Astrid McCornell

7. Februar 2018 von Redaktion

Kategorien: Hamburg fotografiert, Kulturgenuss

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