Postwurfsendung

SCHNACKFRISCH! – Postwurfsendung

Es gibt Briefe, über die freut man sich. Manche Postwurfsendung indes ist ärgerlich. Vor allem, wenn sie zum Himmel stinkt.

Sie sind die besten Freunde des Menschen: Hunde. Und ihre Hinterlassenschaften zumeist ein großes Ärgernis. Ich erinnere mich da an einen ausgesprochen beschi… Moment in meinem Leben. Erster Tag an der Universität in Hamburg, ein Kennlernspiel. Alle Erstsemester bildeten einen Kreis in der Sporthalle, jeder möge seinen rechten Schuh in die Mitte werfen, das war die Ansage. Anschließend sollten wir uns einen fremden Treter greifen und dessen Besitzer ausfindig machen.

Ich habe niemanden kennengelernt. Und nun können Sie einmal raten, warum…

Ich habe meinen eigenen Stiefel gesucht. Als wir jeder unseren rechten Schuh in die Mitte werfen sollten, musste ich feststellen, dass ich auf dem Weg zur Uni in einen kleinen stinkenden Haufen getreten war.

Dieses traumatische Erlebnis ist sehr, sehr lange her. Mittlerweile sind Hundebesitzer aufgefordert, die Hinterlassenschaften ihres Hundes einzusammeln. Dafür gibt es kleine schwarze Beutel. Problem erkannt, Problem gelöst.

Oder auch nicht. Denn für manchen Hundebesitzer stellt sich nach dem Einsammeln des kleinen Miststücks die Frage: Wohin mit der verpackten Tretmine? Jedenfalls nicht in Briefkästen. Postwurfsendungen können nerven, aber derartige Zustellungen gehören nun wirklich in eine Mülltonne.

Autor: Markus Tischler
Bildbeschreibung Titelfoto: Manche „Post“ gehört gleich in den Müll.

6. April 2015 von Redaktion

Kategorien: Hamburg schützt, Schnackfrisch, Tatkraft

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