Comedian Sebastian Schnoy: „Was machen in Schwaben eigentlich Logopäden beruflich?“

Hat der Hamburger nichts zu lachen, Sebastian Schnoy?

Sebastian Schnoy, Sie sind Initiator des Hamburger Comedy Pokals und der Hamburger Humor-Vollversammlung. Was zeichnet den Hamburger Humor aus? Ist der wirklich so trocken?

Das ist schwer zu sagen. Aber es gibt hier definitiv viel weniger Komiker, Comedians und Kabarettisten als anderswo. Die Szene ist sehr überschaubar.

Sollten die Hamburger mehr lachen? Und wenn ja, warum?

Wer sein Herz fürs Lachen öffnet, ist auch für andere Empfindungen offen. Ja, lacht mehr, liebe Hamburger! Kommt ins Kabarett, in die Comedy-Shows, auch Sebastian Schnoy, und zur Humor-Vollversammlung. Denn da könnt Ihr fast alle Hamburger Humor-Arbeiter an einem Abend sehen.

Warum gibt es die Hamburger Humor-Vollversammlung?

Die meisten Solisten sind einsame Cowboys und -girls, die allein auf Tour gehen. Die Kollegen kennen wir nur aus den Programmheften. Nicht so an diesem Abend. Es ist quasi eine Betriebsversammlung, vielleicht gründen wir eine Gewerkschaft. Für die Zuschauer ist es ein Best of Hamburger Künstler mit ihren besten Nummern, das gibt es nur einmal!

In welcher Gegend oder Region trittst du neben Hamburg besonders gerne auf?

Ich mag Baden-Württemberg. Dort gibt es viele Theater, ich frage mich dort aber immer: Was machen in Schwaben eigentlich Logopäden beruflich?

Bildbeschreibung Titelfoto: Comedian Sebastian Schnoy: „Was machen in Schwaben eigentlich Logopäden beruflich?“
Autor: Frank Eilers

16. Juni 2015 von Redaktion

Kategorien: Hamburg lacht, Lebensfreude

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