Nachts im Großmarkt

Knackige Äpfel aus dem Alten Land, wiesenfrische Kräuter und exotische Papayas oder Bananen liegen in den Supermärkten unserer Stadt bereit oder landen auf dem Teller im Lieblingsrestaurant, aber wie kommt das alles dort hin?

Nachtleben mal anders

Wenn die meisten von uns fest schlafen, machen Einkäufer und Händler im Hamburger Großmarkt die Nacht zum Tag. Obst, Gemüse und Blumen wechseln den Besitzer, denn dort ist das Frischezentrum unserer Stadt. Bisher war dieser nächtliche Markt den Profis aus Handel und Gastronomie vorbehalten, doch seit diesem Jahr öffnet der Großmarkt seine Türen für alle Wissbegierigen und bietet zweistündige Führungen über den Nachtmarkt an.

 

Ins grüne Herz der Stadt

Von außen betrachtet scheint die denkmalgeschützte Großmarkthalle mit dem wellenförmigen Dach ruhig dazuliegen, doch der Schein trügt. Jede Nacht treiben dort 400 Marktfirmen mit rund 3.500 Angestellten regen Handel und setzen dabei jedes Jahr 1,5 Millionen Tonnen Ware um. Mitten hinein in das bunte Treiben nimmt Sie ein ehemaliger Mitarbeiter des Großmarktes, der das Marktleben aus eigener Anschauung und die Händler per du kennt. Es darf geknipst, gestaunt und gefragt werden, was man schon immer über das traditionsreiche Markttreiben wissen wollte. Wer die frühen Morgenstunden nicht scheut, darf sich auf ein Abenteuer in der eigenen Stadt freuen und neben frischen Anekdoten und ein bisschen Geschichte, gibt’s am Ende noch eine kleine Überraschung auf die Hand.

 

Autorin: Julia Barthel
Titelfoto: Großmarkt außen bei Nacht © Grossmarkt Hamburg
Foto: Grossmarkthalle Gang © H.Retzlaff

29. August 2018 von Redaktion

Kategorien: Hamburg entdeckt, Stadtliebe

Schlagworte: , , , , , ,

Bisher kein Kommentar.

Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Log in with your credentials

Forgot your details?