Axel Kröger: Ganz nah für Kunden und Mitarbeiter

Axel Kröger und Axel Plaß leiten als Geschäftsführer mit Freude und Erfolg die Zippel Group. Das seit über 140 Jahren bestehende Transport- und Logistikunternehmen legt großen Wert auf Kunden- und Mitarbeiternähe. Wir fragen Axel Kröger nach dem Herzstück und den Zukunftskernpunkten seiner Tätigkeit.

Was macht Ihre Leidenschaft für Logistik aus, Axel Kröger?

Ich bin seit 30 Jahren in der Transportbranche, die natürlich viel Arbeit und Wandel brachte, mir aber auch immer wieder Glück.

Inwiefern Glück?

Die Vielseitigkeit meiner Arbeit ließ mich immer weiter wachsen, denn die Logistikbranche ist facetten- und abwechslungsreich. Ich empfinde es als Geschenk, zurückblicken und sagen zu können, dass ich heute erneut diesen Beruf wählen würde. Er vereint Traditionelles mit Modernem, Technisches mit Menschlichem. Ich mag es, mit einem Lagerarbeiter ebenso herzlich und auf Augenhöhe zu reden wie mit einem Reederei-Direktor.

Aber auch Ihre Branche hat große Herausforderungen zu bestehen. Wie meistern Sie diese? Was sind Ihre GOOD NEWS?

Wir sind im Digitalisierungsprozess ganz weit vorne und beschäftigen uns schon sehr lange mit dem Thema. Das gibt uns bereits heute die Möglichkeit, weniger Zeit bei der Datenerfassung sich wiederholender Abläufe zu benötigen. Diese Zeit können wir immer mehr dafür nutzen, uns noch intensiver um unsere Kunden und Mitarbeiter zu kümmern, also mehr am Menschen als an der Sache zu arbeiten.

Sie haben 200 Mitarbeiter in der Gruppe und täglich 120 LKW auf der Straße – wie meistern Sie dies?

Unsere Mitarbeiter sind unser wertvollstes Kapital. Wir sind stets im offenen Dialog miteinander, wollen auch das Schwierige hören. Die gemeinsame Bürotür von Axel Plaß und mir ist immer offen. Wir arbeiten in jeder Hinsicht auf gleicher Ebene wie unsere Mitarbeiter. Flache Hierarchien, direkte Mitentscheidungen der Mitarbeiter sind bei uns das Erfolgskonzept. Und das spüren unsere Kunden auch in Form von Engagement, Flexibilität und Zuverlässigkeit.

Speditionsmetropole Hamburg – auch für junge Leute und Führungsnachwuchs interessant?

Logistik-Unternehmen sind sogar hochinteressant, denn die Branche bietet stabile Jobs, Aufstiegschancen, vielseitiges Wissen, interessante Aufgaben und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Speditionskaufleute erhalten zudem ein großes Spektrum an Spezialwissen, zum Beispiel aus der Bank- und Versicherungswirtschaft. Sie sind daher sehr nachgefragt am Arbeitsmarkt.

Was tun Sie für Ihre Arbeitgeber-Attraktivität?

Natürlich ist das Gehalt wichtig, aber das Gehalt alleine ist heute nicht mehr alles. Wir fördern junge Teams, bieten Sportmöglichkeiten, haben HSV-Dauerkarten, stellen einen Winterreifen-Umzug-Service mit Lagerung zur Verfügung, es gibt Obstkörbe im Betrieb, vieles mehr – und immer ein offenes Ohr. Für jeden!

Und was sagen Ihre Mitarbeiter dazu?

Schauen Sie selbst: In unserem Youtube-Kanal lassen wir auch Mitarbeiter und Gäste ganz ungeschminkt zu Wort kommen.

„Wir heißen Axel“ ist ein lebendiges Video-Konzept. Warum dieser Weg?

Wir wollen regelmäßig unsere Branche und über unsere Branche informieren und unser Wissen teilen. Deshalb strahlen wir einmal in der Woche – frisch und frei – aus unserem LKW- Oldtimer W50 interessante Themen, Tatsachen und Talks aus, die sehr gut angenommen werden.

Was wünschen Sie sich von der Bevölkerung für die Transportbranche?

Uns liegt es am Herzen, dass die Wahrnehmung positiv wächst: Weil bei uns alles klappt, sind die Waren für das tägliche Leben da. Logistik und Transport hat mehr Wertschätzung in der Öffentlichkeit verdient. Daran werden auch wir intensiv weiterarbeiten.

Haben Sie Verbesserungsvorschläge zum schwierigen Thema Baustellen und Staus in und um Hamburg, die ja auch Ihnen das Leben erschweren?

Erst einmal ist die Weiterentwicklung des Hafens ein ganz zentraler Punkt, denn er ist Hamburgs Pulsschlag. Um weniger Baustellenstaus zu haben, braucht es eine bessere Koordination. Es wäre schon eine große Hilfe, wenn Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen ihre Baustellen nicht alleine für sich planen, sondern noch besser abstimmen, vielleicht mit einem gemeinsamen Koordinator, dann ließe sich das eine oder andere Stau-Schild ausschalten.

Wo schalten Sie persönlich ab und tanken auf?

Der regelmäßige Lauf um die Alster am frühen Morgen – und dieser noch mit dem einen oder anderen Sonnenaufgang, gepaart mit der Mischung aus Wasser, Grün und Architektur. Mehr geht nicht.

Ihr Lieblingsort mit Freunden?

Gutes authentisches Essen, eine besondere Stimmung, der kleine Alltagsurlaub: das Restaurant Dionysos im Eppendorfer Weg.

Und Ihr Lebensmotto?

Ein Schritt nach dem anderen!

 

Foto: © Konrad Zippel Spediteur GmbH & Co. KG

28. Oktober 2016 von Redaktion

Kategorien: Hamburg transportiert, Unternehmenslust

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