HANNAH platzt: Die volle Radiofrequenz auf der Waage

Brutal! Die nackte Wahrheit brachte die Wandlung! Ich habe wohl einfach ignoriert, was da mit mir in der letzten Zeit passiert ist.

Mein Gott, kann das wirklich sein?

Meine schlimmsten Befürchtungen werden noch übertroffen. Es sieht aus, als hätte sich die Radiofrequenz eines beliebten Hamburger “Power-Radiosenders“, nämlich  Alsterradio Rock n´ Pop, in die Digitalanzeige meiner Waage eingebrannt.

Ok, es ist Abend, ich komme von einem langen Geschäftsmeeting mit einem mehrgängigen Menü. Es ging um viel, es gab auch viel – vor allem zu essen.

Ich bin noch voll bekleidet, und ganz klar, die Waage irrt.

Denk positiv Hannah, denk positiv! Morgenfrüh sieht die Welt besser aus. Schnell ins Bett!

Am nächsten Morgen ist es so hektisch, dass ich die hastig in den Schrank zurück verbannte Waage glatt vergesse, doch nach ein paar Tagen kulinarischer Zurückhaltung gibt es keinen Aufschub mehr. Ein paar meiner Lieblingskleidungsstücke wollen ja schon seit einer Weile einfach nicht mehr mitwachsen. Ich muss mich der nackten Wahrheit  stellen!

Los Hannah, anderen erzählst du doch auch immer: „Angst schwächt, Mut siegt.” Also mit Anlauf rauf auf das  Messinstrument. Schockierend!  Auf der Digitalanzeige meiner Waage sehe ich tatsächlich genau die Zahl des nächsten netten Radiosenders, nämlich die City-Frequenz von Radio Hamburg. Auch hier gibt´s nette Musik, aber für mich ist  das Messergebnis einfach nur grausam.

Meine Lieben, ihr fragt euch bestimmt, wie das einer Frau mit Grips und im besten Lebensalter passieren konnte. Ja gut, ich habe einen intensiven Job. Pubertierende Kinder sind eine Herausforderung.  Und auch der durchaus typische Beziehungs- und Alltagsstress lässt eine, die so gerne genießt wie ich, schon leicht schwach werden. Aber DAS? Was für ein Malheur! Und so plötzlich!

Heul doch – ruft meine innere Wahrheitsstimme – du hast doch Augen im Kopf und weißt es doch ganz genau: Zu lange Zeit zu viel des Guten! Da kann es noch so gesund, bio, hochwertig oder sonst etwas sein, wenn du mehr isst, als du verbrauchst, kommen eben die Rettungsringe und Polster – PUNKT.
Puh, was kann ich tun, um mich da wieder herauszuschälen? Ich will eine vitale Zukunft!

Ich brauche einen „Licht aus-Spot an-Faktor“ in meinem Kopf

Für mich sind jetzt erst einmal ganz klar drei Dinge wichtig:

  1. Ein Fokus: Welche Gewohnheiten kann ich ändern?
  2. Ein Flummi im Hintern: Ich will da aktiv rangehen und ernsthaft starten.
  3. Ein Buddha im Bauch: Geduld ausbuddeln und am Thema dranbleiben.

Aber bloß nicht erst lange oder theoretisch perfekt planen – meine beliebte Verhinderungstaktik – sondern klare Ziele fassen und loslegen. JETZT!

Was nun?

Mit einer einfachen Bestandsaufnahme werde ich an den Start gehen. Und ich frage mich natürlich, wie es wohl euch ergeht und welche Gedanken durch euren Kopf summen, wenn ihr auf eure Waage steigt?
Wir sehen uns …

 

Mit Freude zur Wunschfigur: Mark und Ralf helfen

 

Foto: artmin – Fotolia.com

12. September 2016 von Redaktion

Kategorien: Hamburg heilt, Lebensfreude

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